Zahlen fürs zweite Quartal und das Halbjahr
Frühjahrskollektion lässt bei H&M die Kasse klingeln

Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz, besser bekannt unter H&M, hat im zweiten Quartal ein Rekordergebnis erzielt. Zu dem guten Ergebnis hätten auch Preissenkungen bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung beigetragen, vermeldeten die Schweden.

HB STOCKHOLM. Der Vorsteuergewinn schnellte auf 3,6 Milliarden Kronen (390 Millionen Euro) hoch. Das ist 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen in Stockholm mitgeteilt wurde, stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 15,5 Milliarden Kronen. Nie zuvor habe man in einem zweiten Quartal eine so hohe Gewinnmarge erreicht wie jetzt mit 22,8 Prozent.

Bezogen auf das abgelaufene Halbjahr fuhr die größte Textilkette der Welt einen um 32 Prozent gestiegenen Vorsteuergewinn von 5,9 Milliarden Kronen ein. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 28,1 Milliarden Kronen.

Weltweit eröffnete H&M 62 neue Filialen, davon allein 13 in Deutschland. Die Gesamtzahl der eigenen Modehäuser stieg unter Einrechnung von neun Schließungen auf 1121. Bis zum Jahresende will das schwedische Unternehmen 85 bis 90 Filialen mit den Schwerpunkten USA, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Polen eröffnen. Man werde aber gleichzeitig 11 Häuser schließen, hieß es. H&M will damit das Ende letzten Jahres angekündigte Expansionstempo leicht bremsen.

Für den gesamten Jahresverlauf wird in der Stockholmer Konzernzentrale mit einem Anstieg bei den Kosten um 12 bis 13 Prozent gerechnet.

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