Zahlen fürs zweite Quartal und das Halbjahr
Slim Fast verschlankt Unilevers Gewinn

Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever hat das zweite Quartal mit einem deutlichen Gewinnrückgang abgeschlossen.

HB AMSTERDAM. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, ging der Überschuss im zweiten Quartal um 27 Prozent auf 784 Millionen Euro zurück. Im Vorjahresquartal waren es noch knapp über eine Milliarde Euro. Allein für die in den USA schlecht laufende Diätmarke Slim Fast musste der Lebensmittelriese 353 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten abbuchen. Der Quartalsumsatz stieg um ein Prozent auf 10,22 Milliarden Euro.

Für das komplette erste Halbjahr 2005 meldete Konzernchef Patrick Cescau einen Gewinnrückgang um 6 Prozent auf 1,765 Milliarden Euro. Er erwartet für den Rest des Jahres kaum Veränderungen auf dem schwierigen Markt. Mit beständig hohen Investitionen in die Marken will Unilever dagegenhalten.

Die Bedingungen in Westeuropa blieben schwierig, so dass noch einiges zu tun sei, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, erklärte Cescau. Dagegen seien Mittel- und Osteuropa und besonders Russland stark gewachsen. In Europa seien die eigenen Marktanteile zwar seit Jahresbeginn stabil geblieben, lägen aber unter dem Vorjahresniveau. Nun sei sparen angesagt.

In Nord-, Mittel- und Südamerika habe es eine nachhaltige Erholung des Marktwachstums gegeben. In den meisten lateinamerikanischen Länder hätten sich Körperpflege- und Haushaltswaren gut entwickelt, während in den USA der Lebensmittelbereich stagnierte, so der Konzern. Auch in Asien und Afrika hätten sich die meisten Märkte gut entwickelt. In Japan blieben die Geschäftsbedingungen allerdings schwierig.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%