Zahlenkorrektur
Etwas weniger Entlassungen bei Schlecker

Für die Schlecker-Mitarbeiterinnen ist das sicherlich keine beruhigende Meldung: Rund 500 von ihnen können wohl vorerst ihren Job behalten. Am Sonntag gab die Gewerkschaft die aktuellen Zahlen bekannt.
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KasselDie Jobverluste bei der insolventen Drogeriekette Schlecker und die Zahl zu schließender Filialen fallen etwas geringer aus als bislang geplant. „Es sind weniger Frauen als befürchtet“, sagte ver.di-Vorstand Stefanie Nutzenberger nach Beratungen mit der Insolvenzverwaltung und dem Betriebsrat.

Die Differenz zu den bislang geplanten 11.700 Entlassungen mache „ungefähr 500 Arbeitsplätze aus“, fügte die Betriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann hinzu. Auch die Zahl der im März schließenden Filialen sinke von 2.400 auf 2.200.

Die Liste mit den Namen der zunächst rund 9.500 Schlecker-Frauen, die Ende März ihren Arbeitsplatz verlieren, soll nach ver.di-Angaben am Dienstag vorliegen. Insolvenzverwalter, Betriebsrat und ver.di berieten in Kassel über die Auswahl der von Jobverlust Betroffenen nach sozialen Kriterien.

Der Insolvenzverwalter wollte ursprünglich 10.000 Mitarbeiterinnen von Filialen entlassen. Weitere 1.700 Angestellte sollen zudem nach der Schließung von Schlecker-Lägern den Job verlieren.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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