Zahlungsdienstleister
Internethandel gibt Wirecard Schwung

Der anhaltende Trend zum Einkauf im Internet gibt dem Zahlungsdienstleister Wirecard Schwung und hat Gewinn und Umsatz zum Jahresschluss steigen lassen.
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MünchenIm Schlussquartal 2010 seien Umsatz und operativer Gewinn im Jahresvergleich jeweils um ein Fünftel geklettert, teilte das bayerische Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz erreichte nach vorläufigen Zahlen 77 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) 19 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2011 zeigte sich Wirecard optimistisch. Der Betriebsgewinn (Ebitda) werde auf 81 bis 89 Millionen Euro von zuletzt gut 73 Millionen Euro wachsen. Dabei seien die Kosten für den Umzug des Firmensitzes im Großraum München und die Ausgaben für neue Computertechnik von insgesamt rund fünf Millionen Euro bereits mit veranschlagt. Wirecard setzt vor allem auf Erlöse durch neue Prepaid-Karten und die Kooperation mit der chinesischen Alipay, die den asiatischen Markt erschließen soll.

Börsianer ließen sich zunächst nicht von Wirecards Zuversicht anstecken. Die Papiere verloren im frühen Handel rund ein Prozent. Die Ergebnisse seien aber insgesamt im Rahmen der Erwartungen, urteilte WestLB-Analyst Thorsten Reigber. "Die Aktie ist seit Jahresanfang bombig gelaufen, deshalb werden auch mal Gewinne mitgenommen, wenn nicht alle Zahlen ganz so rosig ausfallen", sagte ein Händler. Die Wirecard-Aktie hat seit Anfang 2011 rund 18 Prozent an Wert gewonnen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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