Zalando wächst und wächst
„Das wird nicht ewig so weitergehen“

Der Berliner E-Commerce-Gigant Zalando macht's offenbar nicht unter 70 Prozent Umsatzplus im Quartal. Trotzdem will sich der Geschäftsführer Rubin Ritter in Zukunft etwas weniger auf's Wachstum konzentrieren.
  • 3

DüsseldorfAuf die Frage, ob es der Berliner Online-Händler Zalando beim Umsatzwachstum nicht mehr unter 70 Prozent macht, muss Geschäftsführer Rubin Ritter schmunzeln. „Wenn ich an das vergangene Jahr zurück denke, da haben wir auch schon dreistellige Wachstumsraten gehabt.“ Dennoch, das Schuh- und Mode-Unternehmen ist auch im zweiten Quartal wieder extrem rasant unterwegs.

So steigerte der Shop unterm Strich seinen Nettoumsatz auf 437 Millionen Euro. Das ist im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von mehr als 70 Prozent. Auch diesmal lässt sich Zalando nicht zu einer Aussage, was unterm Strich dabei herauskam, bewegen. Nur so viel: „Die Gewinnschwelle in unseren Kernregionen Deutschland, Österreich und Schweiz hatten wir ja schon 2012 erreicht“, sagt Rubin Ritter.

„Diesen positiven Margentrend sehen wir auch insgesamt für 2013“. Da man allerdings noch weiter ins Wachstum investiere, bleibe in Summe auch noch ein negatives Ergebnis. Ritter: „Das machen wir aber ganz bewusst, weil wir daran glauben, dass der Markt für Fashion E-Commerce eine wahnsinnige Opportunität für die Zukunft ist.“

Schon das erste Quartal in diesem Jahr konnte sich sehen lassen: So lag der Umsatz mit 372 Millionen Euro ebenfalls über 74 Prozent über der Periode des Jahrjahres – und das, obwohl die Frühjahrssaison wegen schlechter Wetterbedingungen erst später begonnen hatte.

Seite 1:

„Das wird nicht ewig so weitergehen“

Seite 2:

„Wir sind Realisten“

Kommentare zu " Zalando wächst und wächst: „Das wird nicht ewig so weitergehen“"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Letzteres ist auch immer mein Gedanke ;)

    Außerdem stellt sich mir oft die Frage, wenn alle alles so genau und besser wissen, warum gründen sie keine Firmen / Unternehmen oder stehen an deren Spitze anstatt immer nur entsprechende Kommentare zu verbreiten

  • Zumindest scheint eine gewisse Entwicklung absehbar sein. Ich vermute, die beteiligten Banken werden sich der Rückläuferquote aber auch bewusst sein und dennoch weiterhin liquide Mittel zur Verfügung stellen.

    Ob Schnäppchen oder nicht spielt keine große Rolle. Wenn es gekauft wird.

    Und noch nebenbei: Warum kann kein Nutzer der Kommentarfunktion des Handelsblattes in vernünftigem Deutsch schreiben? Das wäre zumindest um einiges einfacher. Weiterhin würden Satzzeichen und Groß-/Kleinschreibung wirklich helfen!

  • all die vom unternehmen mit trara veröffentlichten zahlen sind mit vorsicht zu genießen.

    die bilanzieren sicher nach IFRS und damit haben die erbsenzähler mehr nicht weniger die möglichkeit umsätze dazu zu schätzen.ebenso können wir ja mal diskutieren , wie rückläufer bei ner quote < 50 % das bilanzielle umsatzzaubern zulassen,dazu noch die lieferanten bearbeitet und papierlage geschaffen und schon hat das kartenhaus ein paar jahre struktur und leichtgläubige medien,die durch werbung profitieren, und mediennutzer.

    den konzernprüfern gehts kieken ooch leicht von der hand , is ja ein großer internationaler kunde lieb und teuer

    kuckn wah zum schluß,ob was übrigbleibt

    der standort des outlets in berlins und die einrichtung ist schäbig und billig.die schnäppchen sind keine.....

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%