Zara-Mutter Inditex mit Milliardengewinn
Neue Frühjahrskollektion kommt an

Der weltgrößte Modehändler Inditex schlägt sich besser als H&M. Die Spanier bauen ihr Online-Geschäft aus, eröffnen weitere Filialen und stellen mehr Mitarbeiter ein. Auch der schwache Euro lässt den Gewinn steigen.

ArteixoDie Frühjahrskollektion der Modekette Zara kommt bei den Kunden an. In den ersten fünf Wochen des Anfang Februar gestarteten neuen Geschäftsjahres setzte der Mutterkonzern Inditex 15 Prozent mehr um, wie der Weltmarktführer am Mittwoch bekanntgab.

Damit schlagen sich die Spanier besser als der schwedische Konkurrent Hennes & Mauritz, der wegen des ungewöhnlich warmen Winters auf dicken Pullovern und Jacken sitzen blieb. Inditex steigerte auch mit Marken wie Massimo Dutti und Bershka hingegen im Ende Januar abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn um jeweils 15 Prozent auf 21 beziehungsweise 2,9 Milliarden Euro.

Wie die gesamte Industrie setzt auch Inditex zunehmend auf den Online-Handel und will deshalb den Ausbau seines Filialnetzes in den kommenden Jahren etwas langsamer angehen. Bei Neueröffnungen wollen sich die Spanier künftig auf erstklassige Standorte konzentrieren. Im vergangenen Jahr eröffnete der Konzern 330 neue Läden und ist nun in 88 Ländern mit mehr als 7000 Filialen vertreten. Der letzte Shop machte in Honolulu auf Hawaii auf. In Asien baute das Unternehmen vor allem sein Online-Geschäft weiter aus.

Im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres schuf Inditex nach eigenen Angaben mehr als 15.800 neue Jobs, davon alleine 4120 in Spanien, das sich langsam von der Wirtschaftskrise erholt. Weil die Spanier im Gegensatz zu Hauptkonkurrent H&M mehr Kleidung in Europa fertigen, profitieren sie vom schwachen Euro und können schneller auf Kundenwünsche reagieren. Die Schweden kaufen dagegen den größten Teil der Kleidung in Asien ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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