Handel + Konsumgüter
Zeitarbeitskonzern Randstad erwartet in diesem Jahr besseres Geschäft

Der in Europa führende niederländische Zeitarbeitskonzern Randstad sieht die Talsohle in der Branche erreicht und erwartet in diesem Jahr Umsatzzuwächse.

DÜSSELDORF. "Zum ersten Mal würde ich sagen: Jetzt sieht es positiv aus", sagte Vorstandschef Ben Noteboom dem Handelsblatt. "Vor zwei Jahren haben wir noch Niederlassungen geschlossen. Das ist jetzt nicht mehr der Fall", ergänzte er. Der Umsatz des Konzerns werde in diesem Jahr steigen. Der Wert lag im vergangenen Jahr bei 5,26 Milliarden Euro. Randstad spüre auch eine Besserung des Geschäfts in Deutschland, wo die Niederländer mit einem Jahresumsatz von 538 Millionen Euro Marktführer sind.

Die wirtschaftliche Situation von Zeitarbeitsunternehmen gilt als wichtiger konjunktureller Indikator, da Kunden aus Industrie und Dienstleistungen bei einem Abschwung auf Zeitarbeitnehmer frühzeitig verzichten. Im Gegenzug greifen sie in Aufschwungphasen schnell verstärkt auf diese Arbeitskräfte zurück.

Randstad will als einer der Marktführer in Europa sein Netz an Niederlassungen weiter ausbauen. Konzernchef Noteboom kündigte Zukäufe in Osteuropa, vor allem in Polen, an. In dieser Richtung werde "noch in diesem Jahr etwas passieren", sagte er. Randstad stehe in diesem Jahr für Übernahmen ein Betrag von 150 Millionen Euro Cash sowie 330 Millionen aus Krediten zur Verfügung.

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