Zeitunsbericht
Sixt greift nach Europcar

Der Autovermieter Sixt will einem Medienbericht zufolge seinen Konkurrenten Europcar übernehmen. Deutschlands größter Autovermieter biete gemeinsam mit dem Finanzinvestor Apax. Zuvor hatte Sixt stets ein Interesse an der Volkswagen-Tochter dementiert.

HB HAMBURG. In der laufenden Verhandlungsrunde seien zudem der führende US- Autovermieter Enterprise, der Finanzinvestor Cerberus, der 2003 in den USA bereits die Autovermieter National Car Rental und Alamo Car Rental kaufte, sowie die Beteiligungsgesellschaften Blackstone, Cinven, Carlyle und Merrill Lynch Global, schreibt die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf mit dem Bieterverfahren vertraute Kreise.

Sixt hatte bisher ein Interesse an Europcar dementiert, das Unternehmen sei aber noch aufgesprungen, als die Frist für die erste Bieterrunde noch einmal um drei Tage verlängert wurde, hieß es. Mit dem Verkauf ist die Bank Citigroup beauftragt. Sixt und Europcar wollten in der Angelegenheit nicht Stellung nehmen.

Europcar International erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 1,2 Milliarden Euro und steigerte den Vorsteuergewinn um 16 Prozent auf 84 Millionen Euro. Für 2005 hat der Autovermieter mit Sitz in Paris einen Vorsteuergewinn von mehr als 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Mit einem Verkauf von Europcar würde Volkswagen dem Beispiel von Ford folgen. Der zweitgrößte US-Autobauer hatte seine Autovermiet-Tochter Hertz erst kürzlich an eine Investorengruppe veräußert. Einschließlich Schulden hatte die Transaktion einen Wert von von 15 Milliarden Dollar. Ursprünglich hatte auch Ford den Gang an die Börse für Hertz erwogen.

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