zu teuer, zu klein, zu langsam
Iata-Chef watscht Frankfurter Flughafen ab

dpa-afx FRANKFURT. Scharfe Kritik am Frankfurter Flughafen hat der Präsident des Internationalen Luftverkehrsverbands Iata, Giovanni Bisignani, geäußert. Deutschlands größter Airport sei zu teuer, zu klein und zu langsam, sagte Bisignani am Donnerstagabend in Frankfurt. Der von der Fraport betriebene Flughafen sei für die Fluggesellschaften 15 Prozent teurer als der Durchschnitt anderer europäischer Drehkreuze. "Frankfurt bewegt sich in die falsche Richtung", sagte der Iata- Präsident mit Blick auf die geplante Erhöhung der Gebühren. Außerdem reiche die für 2009 geplante neue Landebahn vor allem angesichts des beabsichtigten Nachtflugverbots nicht aus. Beim Wachstum hinke Frankfurt anderen Flughäfen wie Paris hinterher.

Der Ausbau des Frankfurter Drehkreuzes dauere zu lange. In Frankfurt beanspruche er insgesamt zwölf Jahre, der Bau des neuen Münchner Flughafens habe sogar 29 Jahre gedauert. "Ich kann beiden keine Goldmedaille für Geschwindigkeit geben", meinte Bisignani. Im Mittleren Osten oder China würden solche Projekt maximal ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. In der Iata (International Air Transport Association) sind rund 260 Fluggesellschaften vertreten.

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