Zukäufe in Milliardenhöhe geplant
IVG baut Portfolio in der Krise zügig aus

Die Bonner IVG baut ihr Immobilienportfolio auch während der Kreditkrise zügig aus. „Wir werden in diesem Jahr für mehr als zwei Milliarden Euro Immobilien akquirieren“, sagte Wolfhard Leichnitz, Vorstandschef der größten börsennotierten deutschen Immobiliengesellschaft, dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Andere Käufer, vor allem die Finanzinvestoren müssen passen, weil sie sich nicht über verbriefte Kredite am Kapitalmarkt refinanzieren können und Banken zurzeit Immobilienkredite sehr restriktiv vergeben. Die Verkehrswerte ihrer Immobilien würden zum Jahresende 5,4 Mrd. Euro betragen, kündigte Leichnitz an. Vor neun Monaten bilanzierten die Bonner Gebäude für rund drei Mrd. Euro.

Die Immobilieninvestments werden durch das Geschäft mit unterirdischen Gas- und Tanklagern ergänzt. Zurzeit seien rund 20 Kavernen im Bau oder in der Bauvorbereitung. In den nächsten Jahren soll in dieses Geschäft rund eine Mrd. Euro fließen, sagte der IVG-Chef. Für die 40 im Betrieb befindlichen Kavernen nennt die IVG einen Verkehrswert von 1,2 Mrd. Euro.

Das im MDax gelistete Unternehmen verwaltet für sich und andere – einschließlich der Kavernen – rund 20 Mrd. Euro Vermögen. Die IVG hat sich vor wenigen Tagen über einen syndizierten Kredit im Volumen von 1,35 Mrd. Euro Luft für weiteres Wachstum verschafft. Leichnitz: „Die Kreditlinie hilft uns bei Immobilienkäufen. Wir können dem Verkäufer sofort eine Finanzierung nachweisen.“

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