Zunächst aber andere Prioritäten
NYSE denkt an Expansion nach Europa

Die New York Stock Exchange (NYSE) erwägt bei weiterem Fortschreiten der Börsenkonsolidierung in Europa den Sprung über den Atlantik.

HB NEW YORK. Angesprochen auf die Folgen der sich abzeichnenden weiteren Konsolidierung sagte NYSE-Chef John Thain auf einer Konferenz in New York, er gehe davon aus, dass mittelfristig statt bisher drei großen europäischen Börsen - London Stock Exchange (LSE), Deutsche Börse und Euronext - nur noch zwei Marktbetreiber übrig bleiben könnten.

„Letztendlich bedeutet das, dass es dann eine Börse in Europa geben wird, die im Vergleich zu den dann fusionierten beiden anderen Marktbetreibern einen Wettbewerbsnachteil hätte. Und genau das könnte für uns zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine interessante Möglichkeit eröffnen“, sagte Thain.

Dies wird nach Aussage Thain's möglicherweise aber erst in ein paar Jahren der Fall sein. „Bis dahin haben wir eine Menge hier in den USA zu tun“, sagte der CEO. Momentan sei Thain mit dem Vorhaben beschäftigt, die Übernahme des Betreibers der elektronischen Chicagoer Börse, Archipelago Holdings, abzuschließen.

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