Zuschlag für GMR-Konsortium
Fraport geht bei Flughafen Istanbul leer aus

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport muss bei Ausbau und Betrieb des neuen Flughafens Istanbul der indischen GMR Infrastructure und dessen Konsortialpartnern den Vortritt lassen.

dpa-afx ISTANBUL. GMR hat eigenen Angaben vom Dienstag zufolge zusammen mit dem türkischen Mischkonzern Limak und dem Flughafenbetreiber Malaysia Airports den Zuschlag erhalten. Fraport sei während der Auktion ausgestiegen, nachdem die selbst gesetzte Marke überschritten worden sei, sagte ein Fraport-Sprecher auf Nachfrage. Das Gebot der GMR betrug 1,9 Mrd. Euro.

An dem internationalen Flughafen Sabiha Gokeen sollen künftig jährlich bis zu 35 Mill. Passagiere abgefertigt werden. Die Konzession hat eine Laufzeit von 20 Jahren. GMR und Limak halten jeweils 40 Prozent an dem Betreiberkonsortium, Malaysia Airports ist mit 20 Prozent beteiligt.

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