Zwei Drittel der US-Bürger sind übergewichtig
Keine XXL-Portionen mehr bei McDonald's

Der Burger mit übergroßer Pommes und einem Softdrink von über einem Liter soll bald passé sein. Die Freunde des Fast-Foods in Großbritannien sowie den USA müssen sich spätestens Anfang nächsten Jahres wieder an normale Portionen gewöhnen.

HB WASHINGTON. „Unser Schritt steht in völliger Übereinstimmung mit unserem fortlaufenden Einsatz für einen gesunden Lebensstil“, zitierte die Zeitung „USA Today“ den Sprecher der Fast-Food-Kette, Walt Riker, am Donnerstag. McDonald's-Kritiker und Ernährungswissenschaftler begrüßten die Entscheidung des Konzerns, der wegen der riesigen Portionen unter öffentlichen Druck geraten war. Übergewichtige Teenager hatten McDonald's in den USA verklagt. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass die Grundlage für falsche Essgewohnheiten und Übergewicht in der Kindheit gelegt werden.

Mehr als die Hälfte der englischen Bevölkerung ist, laut einem Regierungsbericht vom vergangenen Monat, übergewichtig oder fett. In den USA sind es sogar zwei Drittel. Diese alarmierende Quote führte die englische Regierung sogar zu der Erwägung einer "Fettsteuer" auf besonders fetthaltige Lebensmittel. Stattdessen hat man sich jedoch für eine Kampagne für gesunde Lebensführung entschieden. Die Dringlichkeit des Themas wird klar, wenn man die um neun Jahre niedrigere Lebenserwartung übergewichtiger Menschen beachtet.

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