Zwei kanarische Unternehmen engagiert
Spanier sprechen über Einstieg bei Tui

Die WestLB wird in der nächsten Woche Verkaufsgespräche über ihren 31,3-Prozent-Anteil am deutschen Reisekonzern Tui AG beginnen. Das erfuhr das Handelsblatt am Mittwoch aus Bankenkreisen.

HB DÜSSELDORF/FRANKFURT. Dabei werde mit einem Konsortium aus spanischen Banken und Hotelkonzernen verhandelt. Die WestLB wollte weder den Termin noch die Namen der Verhandlungspartner bestätigen. Man spreche derzeit mit verschiedenen Interessenten, hieß es nur.

Nach Informationen aus Branchenkreisen treiben zwei kanarische Unternehmen, die Hotelgruppe Lopesan und die Baufirma Satocan, die Tui-Offerte voran. Gemeinsam mit anderen Partnern sollen sie den Einstieg bei Europas größtem Reisekonzern Tui planen. Beide Unternehmen lehnten ebenfalls eine Stellungnahme ab.

Lopesan ist eines der größten Unternehmen auf den Kanarischen Inseln mit diversen Baufirmen, einer Immobiliensparte, Einkaufszentren und Reisebüros. Doch sowohl Lopesan als auch der kanarische Baukonzern Satocan (Jahresumsatz 200 Mill. Euro) gelten als zu klein, um einen Tui-Einstieg ohne Mithilfe von Banken stemmen zu können. Die spanische Zeitung „Expansion“ berichtete am Mittwoch, dass mehrere Kreditinstitute zur Finanzierung bereitstünden – unter ihnen Banco Santander, Banco Bilbao, La Caja de Ahorros y Pensiones de Barcelona und Banco Espanol de Credito. Das Treffen mit der WestLB sei nächste Woche geplant.

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