Zwei Töchter inklusive Schulden veräußert
Ahold verkauft US-Töchter

Nach dem weitreichenden Bilanzskandal trennt sich der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold von weiteren Unternehmensteilen in den USA. Damit setzt Ahold seine Entschuldungsstrategie fort.

HB AMSTERDAM. Der weltweit viertgrößte Lebensmitteleinzelhändler habe dem Verkauf der Ketten Bruno's und BI-LO für 660 Mill. Dollar an die US-Fondsgesellschaft Lone Star Funds zugestimmt, teilte Ahold am Donnerstag in Amsterdam mit. Der Abschluss der Transaktion werde im ersten Quartal 2005 erwartet. Analysten hatten dagegen mit Erlösen von 700 Mill. bis zu einer Milliarde Dollar aus einem Verkauf der Ketten an die Fonds Cerberus oder Apollo gerechnet.

Durch den Verkauf von Vermögenswerten will Ahold mindestens 2,5 Mrd. € aufbringen und damit Schulden tilgen. „Der Verkauf kommt für Ahold zum Ende eines Übergangsjahres und stellt einen Meilenstein auf dem Weg zur Erholung dar“, erklärte Ahold-Chef Anders Moberg. Der niederländische Konzern wird seine US-Einzelhandelsketten Giant und Stop & Shop weiter betreiben.

Ahold-Aktien gewannen im Vormittagshandel an der Börse in Amsterdam in einem freundlichen Marktumfeld knapp 3,5 % auf 5,74 €.

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