Zwieback-Hersteller Brandt kauft führende österreichische Marke

Der Zwieback-Hersteller Brandt treibt seine internationale Expansion voran. Das deutsche Familienunternehmen kauft dem Konkurrenten Bahlsen den österreichischen Zwieback-Marktführer ab.
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Der Zwiebackhersteller erweitert sein internationales Geschäft – besonders Südeuropa sei ein „interessantes Feld“, wo traditionell mehr Zwieback gegessen werde. Quelle: dpa
Zwieback von Brandt

Der Zwiebackhersteller erweitert sein internationales Geschäft – besonders Südeuropa sei ein „interessantes Feld“, wo traditionell mehr Zwieback gegessen werde.

(Foto: dpa)

HagenDeutschlands bekanntester Zwiebackhersteller Brandt baut sein internationales Geschäft aus. Das Familienunternehmen habe Konkurrent Bahlsen die Markenrechte am österreichischen Marktführer Feldbacher Zwieback abgekauft, sagten Firmeninhaber Carl-Jürgen Brandt und sein Sohn Christoph Brandt der „Westfalenpost“ (Montag).

Künftig werde der Zwieback der Marke Feldbacher im Brandt-Werk hergestellt. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben.

Das sind die Marken mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis
Alkoholfreie Getränke: Gerolsteiner
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Mit einem Ergebnis von 16,9 Punkten ist Gerolsteiner unter den alkoholfreien Getränken die Marke mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Darauf folgen auf Platz zwei Coca-Cola mit 13,3 Punkten und Selters mit 12,6 Punkten. Platz 4: Erdinger Alkoholfrei (12,3); Platz 5: Krombacher Alkoholfrei (11,8).

Das Ranking hat die Marktforschungsfirma Yougov in einer Studie ermittelt, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. In 31 Kategorien haben deutsche Verbraucher ihr Votum für die preisgünstigste Marke abgegeben. Yougov hat dazu jeden Tag etwa 2400 deutsche Verbraucher befragt. Hier lesen Sie mehr zu dem Thema.

Biere: Krombacher
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In der Kategorie der alkoholhaltigen Getränke kommt die Marke Krombacher mit 19,4 Punkten auf den ersten Platz. Das Bier mit dem zweitbesten Preis-Leistungs-Verhältnis ist nach Ansicht der Befragten Oettinger mit 17,2 Punkten. Rothaus Tannenzäpfle liegt mit 15,5 Punkten auf Platz drei. Platz 4: Radeberger (13,5); Platz 5: Bitburger (13,3)

Heißgetränke: Goldmännchen
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Bei den Heißgetränken führt die Teemarke Goldmännchen mit 27,6 Punkten das Ranking an - dicht gefolgt von Tchibo-Kaffee, der in den Umfragewerten auf 26,7 Punkte kommt. Mit 24,0 Punkten erreicht die Firma Teekanne den dritten Platz. Platz 4: Bellarom (23,3); Platz 5: Melitta (21,7)

Lebensmittel: Landliebe
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Platz eins beim Preis-Leistungs-Verhältnis in der Kategorie der Lebensmittel erobert die Molkerei Landliebe mit einem Ergebnis von 21,4 Punkten. Zweitplatzierter ist Ehrmann-Almigurt, der auf 20,7 Punkte kommt. Dr. Oetker platziert sich mit 20,6 Punkten knapp dahinter. Platz 4:Maggi (19,9); Platz 5: Knorr (19,9)

Süßwaren: Haribo
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Deutlich vorne in der Kategorie Süßwaren liegt Haribo mit einem Wert von 36,0 Punkten und macht damit auch die Verbraucher froh. Zudem kommt die Eigenmarke Goldbären mit einem Wert von 25,1 auf Platz zwei. Werther´s Original, Phantasia und Katjes folgen auf den Plätzen drei bis fünf mit Ergebnissen von 20,5 Punkten, 19,1 Punkten beziehungsweise 18,6 Punkten. Platz 4:Phantasia (19,1); Platz 5: Katjes (18,6)

Snacks: Ritter-Sport
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In dieser Kategorie sprechen die Umfrageteilnehmer den Traditionsmarken Ritter Sport, Milka und Toffifee ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Ritter Sport liegt mit 33,1 Punkten auf dem ersten Platz, Milka und Toffifee folgen mit 30,6 beziehungsweise 20,6 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. Platz 4: Hanuta (20,3); Platz 5: Duplo (19,6)

Gastronomie: Ikea Restaurant
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Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Ikea-Restaurants liegt mit 33,2 Punkten auf dem ersten Platz. Mit Angeboten wie einem Hot-Dog für einen Euro oder aber einem kompletten Frühstücksangebot für 1,50 Euro lockt das schwedische Möbelhaus die Kunden nicht nur nach dem Möbelkauf in seine Restaurants. Nordsee und Tchibo rangieren mit 26,1 beziehungsweise 19,5 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. Platz 4: Ditsch (11,3); Platz 5: Block House (10,9)

Der westfälische Zwiebackhersteller will seinen Exportanteil in den nächsten zehn Jahre von derzeit 10 auf 20 Prozent verdoppeln. Der Markt in Deutschland ist nach Angaben der Brandt-Familie gesättigt. Da bleibe auf der Suche nach neuen Absatzmärkten nur der Blick in die Nachbarländer. „Südeuropa ist ein interessantes Feld. Dort wird traditionell viel mehr Zwieback gegessen, als in Deutschland“, sagte Christoph Brandt.

  • dpa
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