Zwischenbilanz: Air France-KLM wird vorsichtig

Zwischenbilanz
Air France-KLM wird vorsichtig

Die Fluggesellschaft Air France-KLM erwartet nach einem deutlichen Gewinnplus im dritten Geschäftsquartal für das letzte Jahresviertel eine schwarze Null.

dpa-afx PARIS. Der operative Gewinn sei im dritten Quartal trotz gestiegener Treibstoff- und Personalkosten um 32,6 Prozent auf 252 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Der Überschuss legte um drei Prozent auf 229 Mill. Euro zu. Der Umsatz stieg um 5,9 Prozent auf 5,751 Mrd. Euro.

Angesichts der derzeitigen Verkehrs- und Buchungszahlen sowie der Kerosinkosten rechnet das Unternehmen für das vierte Quartal lediglich damit, keinen Verlust zu erwirtschaften. Es bestätigte jedoch die Prognose, der zufolge für das Gesamtjahr ein sehr hoher Gewinn erwartet wird.

Das Umsatz- und Gewinnplus im dritten Geschäftsquartal verdankt Air France-KLM dem Passagiergeschäft, wo die Erlöse um 7,1 Prozent auf 4,525 Mrd. Euro zulegten. Der Betriebsgewinn der Sparte wuchs um 69,7 Prozent auf 168 Mill. Euro. In der Cargo-Sparte ging der Umsatz um drei Prozent auf 789 Mill. Euro zurück. Der Betriebsgewinn sank um 36,7 Prozent auf 62 Mill. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite im gesamten Geschäft stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent.

Belastet wurde der operative Gewinn durch die um 8,3 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro gestiegenen Kerosinkosten. Die Personalkosten legten vor allem wegen höherer Sozialversicherungsabgaben um 4,8 Prozent auf 1,67 Mrd. Euro zu.

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