Zwischenbilanz
Fresenius Medical Care ist gut ins Jahr gestartet

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach einem erwarteten Umsatz- und Ergebnisanstieg im ersten Quartal seine Prognosen für 2007 bekräftigt.

dpa-afx BAD HOMBURG. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, stieg das operative Ergebnis (Ebit) um 50 Prozent auf 365 Mill. Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 360 Mill. Dollar gerechnet. Angetrieben von der Übernahme der Renal Care Group verbesserte sich der Umsatz um 33 Prozent auf 2,321 Mrd. Dollar, während der Überschuss in den ersten drei Monaten um 38 Prozent auf 160 Mill. Dollar anstieg.

Fresenius Medical Care (FMC) peilt nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal für das laufende Geschäftsjahr eine weitere Ergebnis- und Umsatzsteigerung an. Beim Jahresüberschuss rechnet der Konzern mit einem Anstieg von 18 bis 21 Prozent auf 675 bis 695 Mill. Dollar. Dies sei unter Berücksichtigung von Einmalaufwendungen. Auf berichteter Basis soll der Anstieg laut FMC zwischen 26 bis 29 Prozent betragen. Beim Umsatz peilt FMC weiterhin ein Plus von elf Prozent auf 9,4 Mrd. Dollar an.

Im Auftaktquartal 2007 hätte das organische Umsatzwachstum neun Prozent erreicht. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen sei um 38 Prozent auf 1,760 Mrd. Dollar geklettert. Der Umsatz mit Dialyseprodukten verbesserte sich 18 Prozent auf 560 Mill. Dollar.

Im wichtigen Markt Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care auch dank der Zuwächse durch die zugekaufte Renal Care Group den Umsatz um 37 Prozent auf 1,637 Mrd. Dollar.

Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen legte dabei um 40 Prozent auf 1,483 Mrd. Dollar zu. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA habe sich im ersten Quartal 2007 um sechs Prozent auf 329 Dollar erhöht. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 14 Prozent auf 153 Mill. Dollar, was vor allem auf den starken Absatz der Hämodialysemaschinen des Typs 2008k und des Phosphatbinders Phoslo zurückzuführen sei.

Ende März versorgte FMC weltweit 169 216 Dialysepatienten - 27 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006.

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