Zwischenbilanz
Marriott-Gewinn gesunken

Die US-Hotelkette Marriott International hat im abgelaufenen Quartal wegen Einbußen im Treibstoff-Geschäft einen Gewinnrückgang verbucht. Gleichzeitig profitierte das Unternehmen von gestiegenen Preisen für Hotelzimmer.

NEW YORK. Das Netto-Ergebnis sank um fünf Prozent auf 141 Mill. Dollar, wie der Betreiber des Ritz-Carlton am Donnerstag mitteilte. Negativ zu Buche schlug das Treibstoff-Geschäft in Folge von Produktionsausfällen im Frühjahr. Ohne Berücksichtigung dessen lag der Gewinn je Aktie bei 34 Cent und damit vier Cent über den durchschnittlichen Erwartungen. Der Quartalsumsatz stagnierte bei 2,7 Mrd. Dollar. Marriott betreibt vor allem Hotels und besitzt diese nicht selbst.

Die Einnahmen pro Hotelzimmer in Nordamerika auf vergleichbarer Basis stiegen vor allem wegen höherer Preise um 8,6 Prozent. Für das Jahr 2007 gab sich Marriott zuversichtlich und sagte einen Anstieg dieser Umsätze um sieben bis acht Prozent voraus. Die Prognose stimmte Analysten optimistisch für die gesamte Branche. Zuletzt waren Befürchtungen aufgekommen, die Abkühlung der US-Wirtschaft könne die Reiselust der US-Bürger dämpfen und auch die Nachfrage nach Geschäftsreisen bremsen. Vorbörslich legten Marriott-Aktien um 2,5 Prozent zu.

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