Zwischenfinanzierung nötig
Alitalia-Verluste gestiegen

Im ersten Quartal des Jahres hat die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia einen Umsatzrückgang verbucht und ist weiter in die Verlustzone gerutscht.

HB ROM. Bis der angekündigte Sanierungsplan steht, braucht die Airline nach eigenen Angaben zudem noch eine Zwischenfinanzierung. Das neue Management des staatlich kontrollierten Unternehmens will das reine Fluggeschäft von den übrigen Bereichen abspalten und damit die Gesellschaft neu aufstellen.

Im ersten Quartal machte Alitalia einen Betriebsverlust von 190 Mill. € nach 173 Mill. € im Vorjahr. Der Umsatz sei auf 890,4 Mill. € nach 1,016 Mrd. € im Vorjahr gesunken, teilte das Unternehmen weiter mit, das sich zu 62 % in Staatsbesitz befindet. Die Netto-Schulden wuchsen demnach bis Ende März auf 1,63 Mrd. € an, die Barreserve schrumpfte auf 256 Mill. € von 515 Mill. € in den drei vorausgegangenen Monaten.

Wegen eines Streiks ihrer Beschäftigten Ende April rutschte die seit fünf Jahren defizitäre Gesellschaft nach Abschluss des ersten Quartals noch weiter in die roten Zahlen. Innerhalb von fünf Tagen musste sie fast 1500 Flüge absagen. Der Ausstand brachte Alitalia an den Rand eines Konkurses und zwang die Regierung in der vergangenen Woche einzugreifen und das erst zwei Monate zuvor berufene Management abzusetzen. Der neue Vorstand der Gesellschaft unter Vorsitz von Giancarlo Cimoli erklärte nach einer Sitzung am Donnerstag, zur Fertigstellung des Sanierungsplans seien drei bis vier Monate nötig.

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