Wegen Affäre: Designierter Lockheed-Chef muss zurücktreten

Wegen AffäreDesignierter Lockheed-Chef muss zurücktreten

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat sein Vorstandsmitglied Christopher Kubasik wegen einer "engen persönlichen Beziehung" mit einer Mitarbeiterin entlassen.
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BethesdaDer designierte Chef des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin, Christopher Kubasik, muss das Unternehmen wegen einer Affäre mit einer Angestellten verlassen. Kubasik werde auch seinen jetzigen Posten als Präsident räumen, teilte der US-Branchenprimus am Freitag mit. Anstatt Kubasik werde ab Anfang Januar die 58-jährige Marillyn Hewson das Unternehmen leiten. Hewson werde auch mit sofortiger Wirkung Kubasiks Präsidenten-Posten übernehmen.

Grund für die Entlassung Kubasiks sei eine "enge persönliche Beziehung zu einer ihm unterstellten Mitarbeiterin", erklärte der Konkurrent von Northrop Grumman. Der Manager habe gegen den Verhaltenskodex verstoßen. Das Unternehmen habe aber nicht Schaden genommen und stecke nicht in der Krise, betonte der scheidende Chef Bob Stevens.

Hewson hatte in diesem Jahr in dem Ranking der einflussreichsten US-Managerinnen des Magazins "Fortune" Platz 19 inne. Sie arbeitet seit 1983 für Lockheed und wurde im April als Nachfolgerin für Kubasik als Präsidentin gekürt.

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