100 Jahre Montblanc: Edle Füllfederhalter mit wechselvoller Geschichte

100 Jahre Montblanc
Edle Füllfederhalter mit wechselvoller Geschichte

Ob bei John F. Kennedy oder Ferrari: Mit Montblanc-Füllern ist Staat zu machen. Seit 100 Jahren wird in den Hamburger Produktionsstätten nun designed und produziert.

HB HAMBURG. Konrad Adenauer bot ihn John F. Kennedy an, Steffi Graf hielt ihn in Händen und Ferrari-Teamchef Jean Todt sammelt ihn aus Leidenschaft: den Montblanc-Füller. Er kommt seit hundert Jahren aus den Hamburger Produktionsstätten, keine Massenware, sondern ein mit Liebe zum Detail gefertigtes Produkt.

Eine wechselvolle Geschichte hat die Fertigung der Füllfederhalter begleitet, heute gehört das einstige Familienunternehmen zur internationalen Richemont-Gruppe (Cartier, Piaget, A.Lange & Söhne) mit einem Jahresumsatz von zuletzt 3,7 Milliarden Euro.

Mit einem Festakt feiert der Füllfederhalter-Hersteller am Mittwoch in Hamburg sein 100-jähriges Firmenjubiläum.

Der Schreibwarenhändler Claus-Johannes Voss und der Bankier Alfred Nehemias aus Hamburg sowie der Berliner Ingenieur August Eberstein entschlossen sich 1906, in Produktion und Handel mit Füllfederhaltern einzusteigen, von denen sie unausgereifte Vorläufer in den USA und England kennen gelernt hatten. „Die Simplo Filler Pen Company, gegründet Hamburg, New York - das mit mehr als 260 eigenen Boutiquen und mehr als 9000 Verkaufsstellen.klang damals schon international“, erzählt Wolff Heinrichsdorff aus der Geschäftsführung Montblanc International. Heute ist das Unternehmen in mehr als 70 Ländern vertreten.

Heinrichsdorff ist seit 15 Jahren dabei, hat den Aufbruch in die „Diversifikation“ mitgemacht: Lederwaren und Schreibtischaccessoires wie Löschwiegen und Brieföffner, Brillen, Uhren, Schmuck und Parfüm runden das Angebot ab. Wurde noch 1990 der Umsatz fast ausschließlich mit Schreibgeräten gemacht, entfallen mittlerweile rund 40 Prozent auf die weiteren Produkte. Über die genaue Höhe der Erlöse und des Ergebnisses schweigt sich das Unternehmen hanseatisch vornehm aus.

Richemont berichtete zum Geschäftshalbjahr 2005 (30.9), dass seine beiden Schreibgerätehersteller Montblanc und Montegrappa den Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 208 Millionen Euro steigerten, bei einem um 65 Prozent höheren operativen Ergebnis.

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