12 000 Stellen weg
Mehr Stellenstreichungen bei Chrysler möglich

Bei Chrysler sind weitere Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen, falls die Verluste nicht bewältigen werden sollten. Dies habe Chrysler Gewerkschaftsführern erklärt, berichtete die US-Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ am Donnerstag.

HB/dpa NEW YORK. Chrysler hatte seit 2001 insgesamt 30 000 Stellen gestrichen und sieben Fabriken geschlossen. Chrysler und die amerikanische Automobilarbeitergewerkschaft UAW nahmen keine Stellung. Die amerikanischen Autohersteller Chrysler, General Motors und Ford befinden sich zur Zeit mit der Gewerkschaft in Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag. Der derzeitige Tarifvertrag läuft am 14. September aus.

Chrysler hatte im zweiten Quartal 1,1 Milliarden Dollar verloren. Der zur Daimler-Chrysler AG gehörende amerikanische Autohersteller habe den Gewerkschaftsunterhändlern in der vergangenen Woche einen Geschäftsplan für den „schlimmsten Fall“ vorgelegt. Der Plan könne laut „Bloomberg“ erhebliche Stellenstreichungen enthalten.

Es könnte die Streichung von 12 000 Stellen in den kommenden vier Jahren erforderlich werden, falls Chrysler den US-Absatz nicht steigern könne, erklärte Autoanalyst Sean McAlinden „Bloomberg“. Die Gewerkschaft habe 63 397 Mitglieder bei dem Unternehmen.

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