1 000 Mitarbeiter betroffen
BASF erwägt Teilverkauf von Kunststoffen

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF prüft strategische Optionen für Teile der Styrol-Kunststoffe. Zeitgleich habe der Konzern ein erstes Kaufangebot für diese Geschäfte erhalten und will nun mit dem Interessenten entsprechende Gespräche aufnehmen, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Betroffen seien die Geschäfte mit Styrol (SM), Polystyrol (PS), Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS). Eingeschlossen seien hier die Produktionsanlagen im belgischen Antwerpen, im mexikanischen Altamira, im brasilianischen São José dos Campos, im südkoreanischen Ulsan und im indischen Dahej.

Der Umsatz dieser Geschäfte betrug im Jahr 2006 rund 3,2 Mrd. Euro. Die Zahl der dafür tätigen Mitarbeiter bezifferte BASF auf weltweit etwa 1 000.

Der Leiter des Unternehmensbereiches Styrol-Kunststoffe, Hans W. Reiners, sagte, künftig werde sich BASF im verbleibenden Geschäft mit Styrol-Kunststoffen auf Schaumstoffe und Spezialitäten für die Bau-, Automobil- und Verpackungsindustrie sowie für die Sport- und Freizeitindustrie konzentrieren wird.

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