1 200 Stellen gesichert
30-Stunden-Woche bei Opel beschlossen

Im Rüsselsheimer Stammwerk der Adam Opel AG wird die Wochenarbeitszeit von 35 auf 30 Stunden auf reduziert. Nach dpa-Informationen haben sich Betriebsrat und Vorstand des Autobauers am Montag auf ein entsprechendes Arbeitszeitmodell geeinigt.

HB RÜSSELSHEIM. Damit soll der aktuell schleppenden Nachfrage Rechnung getragen werden.

Mit der Vereinbarung, die auch einen teilweisen Lohnausgleich vorsieht, können 1 200 Stellen gesichert werden, hieß es am Montagabend in der Opel-Zentrale. Über Einzelheiten der Regelung, an der auch die IG Metall mitgewirkt hat, wollen Vorstand und Arbeitnehmervertreter am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz in Rüsselsheim informieren.

Mitte 2001 hatten Management und Betriebsrat das Sanierungsprogramm „Olympia“ aufgelegt. Darin wurde für 2002 und 2003 die Kürzung von 2500 Stellen in Deutschland sowie die Verschiebung von Teilen des Weihnachtsgeldes in die nächsten Jahre vereinbart. Schließlich wurde bis Ende 2005 zugesichert, dass keine betriebsbedingten Kündigungen für die damals 40 000 Beschäftigten ausgesprochen werden.

Die andauernd schwache Autokonjunktur in Westeuropa beeinträchtigte die Sanierungspläne trotz verbesserter Marktanteile. Nach Jahren hoher Verluste sollte zumindest das vierte Quartal 2003 mit einem Überschuss schließen, um 2004 endgültig wieder in die Gewinnzone zu fahren.

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