2,8 Milliarden Dollar
Briten kaufen Greyhound-Mutter Laidlaw

Die britische Bus- und Eisenbahngesellschaft FirstGroup will den Mutterkonzern der legendären amerikanischen Greyhound-Busse übernehmen.

HB NAPERVILLE. Für die Laidlaw International Inc. bieten die Briten 2,8 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro) in bar. Laidlaw kontrolliert nicht nur die traditionsreiche Busgesellschaft Greyhound sondern betreibt auch eine große Zahl von Schulbussen. Die FirstGroup unterhält in den USA und in Kanada ein weit gefächertes Netz von Schulbuslinien.

FirstGroup hat 35,25 Dollar je Laidlaw-Aktie geboten, teilte das US-Unternehmen mit Sitz in Naperville (US-Bundesstaat Illinois) am Freitag mit. Die Laidlaw-Aktien zogen zum Wochenschluss deshalb kräftig um 9,02 Prozent auf 34,58 Dollar an. Branchenkenner schließen nicht aus, dass FirstGroup Greyhound nach der Laidlaw-Übernahme veräußern könnte. Die Greyhound-Busse mit dem Windhund-Symbol passen nach Ansicht von Analysten nicht zu dem Schulbus-Betrieb auf den sich FirstGroup in Nordamerika konzentriert hat.

Die Aktionäre beider Gesellschaften und die Aufsichtsbehörden müssen die Transaktion erst billigen. Es dürfte eine intensive kartellrechtliche Prüfung geben, da FirstGroup durch den Kauf die dominierende Schulbusfirma in den USA würde. Laidlaw bezifferte den Gesamtwert der Transaktion unter Einschluss eigener Schulden von 800 Millionen Dollar auf 3,6 Milliarden Dollar (2,9 Mrd Euro).

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