2003 erneut Erfolgsjahr
Finanzsparte macht VW Freude

Die Finanzsparte des mit einem Gewinneinbruch kämpfenden VW-Konzerns ist weiter auf Wachstumskurs. 2002 hatte der nach eigenen Angaben größte Automobil-Finanzdienstleister Europas bereits mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.

HB HAMBURG. Der Vorstandschef der VW-Tochter Financial Services (FS), Norbert Massfeller, deutete am Donnerstag im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an, dass sich der Vorsteuergewinn der Finanzsparte 2003 im Gleichschritt mit dem Bilanzwachstum erhöht habe. „Es ist ein gewisser Gleichklang“, sagte Massfeller. Damit dürfte der Vorsteuergewinn auf etwa 550 Mill. € gestiegen sein. Die Bilanzsumme von Europas größter Auto-Finanzgruppe wuchs vorläufigen Zahlen zufolge im auslaufenden Jahr um 9,5 % auf 32,5 Mrd. €. Für das kommende Jahr kündigte Massfeller ein besseres Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen an. Dazu seien entsprechende Maßnahmen eingeleitet worden.

Keine Angaben wollte Massfeller zu einer möglichen Kooperation der zur Finanzsparte gehörenden VW-Bank mit dem Automobilclub ADAC machen. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen“, sagte Massfeller. In Medienberichten hatte es Anfang Dezember unter Berufung auf Kreise am ADAC-Sitz in München geheißen, es liefen bereits Endverhandlungen mit dem Ziel, noch vor Jahresende zu einem Vertragsabschluss über eine Zusammenarbeit bei Fahrzeugfinanzierungen zu kommen.

Auch der ADAC wollte die Spekulationen nicht kommentieren. „Von uns ist zu dem Thema überhaupt nichts zu erfahren“, sagte ein Sprecher. Man werde sich erst äußern, wenn Verträge unterschrieben seien. Der Grund für seine Verschwiegenheit könnte darin liegen, dass die beiden potenziellen Partner in einer Absichtserklärung über ihre Zusammenarbeit Stillschweigen vereinbart haben, vermuten Branchenkenner.

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