2004 wegen Satraplatin höherer Verlust
GPC steckt wieder mehr Geld in die Forschung

Das Biotechnologie-Unternehmen GPC Biotech will in diesem Jahr mehr Geld für die Medikamentenentwicklung ausgeben als noch 2003 und rechnet daher mit einem höheren Verlust. Im vergangenen Jahr wurden die Verluste noch stärker reduziert als erwartet.

HB FRANKFURT. Konkrete Prognosen für das laufende Jahr gab das Unternehmen am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt nicht ab. „Wir haben unseren Ausblick für 2004 bewusst vage gehalten, weil er von Partnerschaften abhängig ist“, sagte Finanzchef Mirko Scherer. Wann diese zu Stande kämen, wisse er noch nicht.

2003 hatte GPC den Nettoverlust um 29 % gesenkt, wegen des schwachen Dollars aber das angestrebte Umsatzwachstum verfehlt.Die im TecDax gelistete Aktie gab bis zum Nachmittag 3,80 % auf 14,93 € nach. „Trotz der rückläufigen Umsätze entspricht der Ausblick unseren Erwartungen“, schrieb Martin Possienke, Analyst beim Brokerhaus Equinet.

Finanzchef Scherer kündigte an, das Unternehmen aus Martinsried bei München werde im laufenden Jahr geringere Umsätze aus Technologie-Allianzen erhalten. Konkrete Zahlen nannte er dazu nicht. Vorstandschef Bernd Seizinger fügte hinzu: „Wir befinden uns derzeit in Gesprächen, nicht nur für Partnerschaften bei Satraplatin, sondern auch für andere Produktkandidaten.“ GPC ist auf Erlöse aus Kooperationen angewiesen, solange das Unternehmen noch keinen eigenen Wirkstoff auf den Markt gebracht hat.

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