2005 steigende Rendite erwartet
Bayer kommt beim Pflanzenschutz voran

Im Pflanzenschutzbereich Crop-Science erwartet Bayer für das laufende Jahr spürbare Fortschritte bei der operativen Rendite. Außerdem setzt der Konzern große Hoffnungen auf Geschäfte mit den immer wichtiger werdenden nachwachsenden Rohstoffen.

HB MONHEIM. "Wir werden uns in diesem Jahr dem 25-Prozent-Ziel nähern, es aber noch nicht erreichen" sagte der Vorstandschef der Bayer Crop AG, -Science Friedrich Berschauer, am Mittwoch in der Unternehmenszentrale in Monheim bei Leverkusen. 2004 kam die Sparte beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) noch auf 20,5 % des Umsatzes. "Wir rechnen damit, 2006 eine Marge von 25 % zu erreichen, wenn keine unvorhergesehenen Witterungseinflüsse oder Währungseffekte eintreten," bekräftigte Berschauer. Langfristig peile der Bereich eine operative Rendite von 26 % an.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde sich vor Sonderposten im zweiten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum "signifikant verbessern", prognostizierte Berschauer. Entscheidend für das Ergebnis werde die Entwicklung auf dem wichtigen Absatzmarkt Brasilien sein - das Land habe dieses Jahr unter einer extremen Dürre gelitten.

Berschauer hatte das Renditeziel der Sparte jüngst als eine Herausforderung bezeichnet, manche Analysten hatten die Erreichbarkeit angezweifelt. Im zweiten Quartal gehörte Crop-Science noch zu den wenigen Schwachstellen im Bayer Bayer-Konzern. konkurriert im Pflanzenschutzgeschäft mit dem Schweizer Syngenta-Konzern um die Spitzenposition in der Branche.

Nach der Übernahme der größeren Aventis Crop-Science vor drei Jahren rechnet Berschauer auf absehbare Zeit nicht mit weiteren großen Zukäufen. "Riesenakquisitionen scheiden eigentlich aus. Wir müssten dann mit enormen Kartell-Problemen rechnen." Kleinere Übernahmen in Teilbereichen seien aber wahrscheinlich. "Wir sind offen für alle Möglichkeiten, die wirtschaftlich Sinn machen." So prüfe Bayer gegenwärtig, ob sich das Unternehmen im Bereich Saatgut weiter verstärken solle. Der Ausgang sei aber offen, mit einer Entscheidung sei 2005 nicht mehr zu rechnen. Die Preise für solche Firmen seien derzeit eher hoch.

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