2005 Umsatz- und Ergebnisverbesserung erwartet
Nestlé will Zielsetzungen erfüllen

Der Schweizer Nahrungsmittel-Konzern Nestlé zeigt sich für das kommende Jahr verhalten optimistisch. Trotz stagnierender Umsätze in den ersten neun Monaten hält Nestlé am Ertragsziel für 2004 fest.

HB VEVEY. Während Konzerne wie Unilever oder Colgate-Palmolive für das Gesamtjahr Gewinnerwarnungen abgaben, will der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt nach Angaben vom Donnerstag zumindest beim Betriebsgewinn die eigenen Zielsetzungen erfüllen. An der Börse zog die seit August um knapp zehn Prozent gefallene Nestlé-Aktie im frühen Handel an. Viele Marktteilnehmer hatten befürchtet, dass auch Nestlé merklich von einer Nachfrage-Abschwächung bei Markenartikeln betroffen sein könnte.

„Für das Gesamtjahr erwarte ich eine Verbesserung der Ebita-Marge bei konstanten Wechselkursen“, so Nestlé-Chef Peter Brabeck in einer Nestlé-Mitteilung. Damit bekräftigte er das schon zuvor genannte Ertragsziel. Dagegen hatte der Unilever-Konzern seine Gewinnerwartung um mehr als die Hälfte reduziert und dafür den harten Wettbewerb und das schlechte Wetter verantwortlich gemacht. Colgate-Palmolive hatte die Revision der Gewinnerwartung mit höheren Marketingausgaben begründet. Ebita ist der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

Doch auch Nestlé kam nicht ganz ungeschoren davon. Der Umsatz der ersten neun Monaten stagnierte bei 64,6 Mrd. sfr. Dabei machte dem Konzern wie schon im ersten Halbjahr vor allem der Hauptmarkt Europa zu schaffen, wo der Umsatz mit 21,0 (Vorjahresperiode 20,9) Mrd. sfr kaum zunahm. Zulegen konnte Nestle dagegen in Nord- und Südamerika, wo die Umsätze auf 20,3 (19,8) Mrd. sfr stiegen. In den USA kurbelten dabei margenstarke Spezialnahrungs-Produkte (Nutrition) das Geschäft an.

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