250 Millionen Euro
Philips investiert in Verbraucher-Elektronik

Kosteneinsparungen von 400 Millionen Euro pro Jahr will der niederländische Elektronik-Konzern Philips durch eine Umstrukturierung seines Bereichs Verbraucherelektronik erreichen. Dazu sollen unter anderem Überschneidungen abgebaut, globale Prozesse angepasst und mehr Verfahren nach Asien ausgelagert werden.

HB DÜSSELDORF. Die Kosten für die Umstrukturierung beziffert Siemens mit 250 Mill. Euro. Bis Ende 2005 will Philips auf diesem Weg die Betriebsgewinnspanne des Bereichs Unterhaltungselektronik bei 2 bis 2,5% stabilisieren. Der Geschäftsbereich solle insgesamt verschlankt werden, kündigte Philips an. Auch soll ein stärker fokussiertes, flexibles Segment geschaffen werde, welches in der Lage sei, Wachstumschancen international wahrzunehmen.

Die Ziele für ihre Sparte Medizingeräte hat Philips wiederum bestätigt. Der Konzern befinde sich auf dem besten Weg, 2004 eine EBITA-Marge von 14% zu erreichen, teilte das Unternehmen mit. Die Niederländer gehen davon aus, dass es für die Medizintechnik generell einen Markt mit hohen Wachstumsraten geben wird.

Das Unternehmen will sich vorerst auf die Integration der Akquisitionen konzentrieren, die das Profil ihrer Sparte Medizintechnik abrunden sollen. So sei die Gesellschaft Epic Systems kürzlich erworben worden, um das Segment medizinische Geräte um eine IT-Komponente zu erweitern.

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