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300 Arbeitsplätze: Bosch baut Werk in Rumänien

Der Industriekonzern Bosch will ein Werk in Rumänien bauen. Die neue Fabrik soll 300 Arbeitsplätze schaffen. Der rumänische Regierungschef Boc hat an diesem Standort eilige Gründe für die Suche nach einem Investor.

Der Industriekonzern will 77 Millionen Euro investieren Quelle: dpa
Der Industriekonzern will 77 Millionen Euro investieren Quelle: dpa

Bukarest Der Industriekonzern Bosch will in eine neue Fabrik in Rumänien investieren. In dem Werk, das in einem Industriepark nahe der Stadt Cluj im Nordwesten gebaut werden soll, entstünden 300 neue Arbeitsplätze, teilte der rumänische Regierungschef Emil Boc am Donnerstag mit.

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Die Investition in Höhe von 77 Millionen Euro sei umso wichtiger, als der Handyhersteller Nokia im vergangenen Jahr seine Fabrik in Cluj geschlossen habe. Boc betonte, die Regierung wolle alle ausländischen Investitionen fördern, mit denen Jobs geschaffen würden. Dies schließe auch Staatshilfen ein.

Bosch hat im vergangenen Jahr mit Rückenwind durch die boomende Nachfrage nach neuen Fahrzeugen seinen Umsatz kräftig um knapp neun Prozent gesteigert. Bei der Rendite musste der Stuttgarter Konzern jedoch nach erneuten Abschreibungen auf die schwächelnde Solartechnik-Sparte deutliche Abstriche machen, wie Bosch letzte Woche mitteilte.

Der Umsatz kletterte im zurückliegenden Jahr stärker als von Bosch ursprünglich erwartet auf 51,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr sollen die Erlöse um weitere drei bis fünf Prozent auf 53 bis 54 Milliarden Euro steigen. Wenn alles gut laufe, „vielleicht auch auf 55 Milliarden Euro“, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach.

  • 03.02.2012, 08:23 Uhrihr

    Bosch sollte bei Nokia nachfragen, woran die gescheitert sind.

    Lernen diese Konzerne nie??

  • 03.02.2012, 04:55 Uhrbabsack69

    Schön für die Rumänen.Warum hat Nokia noch gleich Schiffbruch erlitten mit seinem Werk in Cluj?

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