300 Mitarbeiter betroffen
BAT fürchtet wegen EU-Urteil um Bremer Werk

Der weltweit zweitgrößte Tabakkonzern BAT fürchtet wegen des anstehenden Urteils zur höheren Besteuerung von vorportioniertem Tabak um sein Werk in Bremen.

dpa-afx HAMBURG. "Ohne eine wirtschaftlich vernünftige Übergangsregelung sind diese Arbeitsplätze gefährdet.", sagte der Deutschlandchef der British American Tobacco Plc (BAT), Mark Cobben der "Financial Times Deutschland". Der Europäische Gerichtshof werde am 10. November darüber entscheiden, ob vorportionierter Tabak, so genannte Sticks, genauso hoch besteuert werden müssen wie herkömmliche Zigaretten, schreibt die Zeitung.

Der Generalanwalt beim Eugh habe die ungleiche Besteuerung vor einigen Monaten in einer Stellungnahme moniert und das Gericht folge seiner Stellungnahme in der überwiegenden Zahl der Fälle. "Wir hoffen, dass wir die Regierung davon überzeugen können, dass es eine Übergangsfrist von mindestens zwei Jahren gibt", sagte Cobben. In dieser Zeit könne die Besteuerung schrittweise in drei Stufen angehoben werden, um die Folgen für die Unternehmen etwas abzumildern.

In Bremen arbeiten mehr als 300 Mitarbeiter vornehmlich in der Produktion von Sticks und Feinschnitt. BAT habe bei Sticks einen Marktanteil von 20 Prozent, sagte Cobben. Der Markt für diese Produkte habe sich von Januar bis September 2005 verdoppelt.

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