300 Stellen gestrichen
Givaudan will sparen

Nach der Übernahme des Aromenbereichs FIS von Nestle ist der Givaudan-Konzern zur weltweiten Nummer Eins der Riechstoff- und Aromenindustrie aufgestiegen. Doch die Profitmargen haben gelitten. Ein weiteres Sparprogramm soll jetzt helfen.

HB ZÜRICH. Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan will seine nach Übernahmen gesunkene Profitabilität mit einem weiteren Sparprogramm verbessern. Schon angelaufene Restrukturierungen belasten den Gewinn des vergangenen Jahres indes mit 68 Millionen sfr. Beim Umsatz sieht sich Givaudan auf Kurs und geht für 2003 von Verkäufen zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden sfr aus. In diesem Jahr will der Hersteller von Parfüm-Duftstoffen und Lebensmittel-Aromen durch sein Sparprogramm die Kosten um 47 Millionen sfr drücken, wie es am Donnerstag weiter hiess. Danach sollen die Einsparungen bei jährlich 67 Millionen sfr liegen. Weltweit sollen 300 Stellen gestrichen werden, wovon ein Teil bereits erfolgt sei.

„Wir haben aggressive interne Ziele“, sagte Konzernchef Jürg Witmer der Nachrichtenagentur Reuters zu den Restrukturierungsplänen. Die Gewinnmargen sollen „substanziell“ verbessert werden.

Die Restrukturierung steht derzeit bei Givaudan im Fokus. Denn auch mit der Übernahme des Nestle-Aromenbereichs FIS im Mai 2002 stieg der Konzern zwar zur weltweiten Nummer eins in der Riechstoff- und Aromenindustrie auf. Aber die Profitabilität litt. Im ersten Halbjahr 2003 betrug die operative Marge noch 15,7 Prozent nach 16,5 Prozent in 2001. Die Restrukturierung soll das Unternehmen nun so margenstark wie vor der Übernahme machen.

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