3300 Stellen auf der Streichliste
BASF spart am Stammsitz weiter

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will in seinem Ludwigshafener Stammwerk in den kommenden drei Jahren zusätzliche Arbeitsplätze abbauen.

HB LUDWIGSHAFEN. Mittlerweile seien 350 Mill. € an Kostensenkungen erreicht worden, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Mit dem 2002 begonnenen Standortprojekt am Hauptsitz der BASF will das Unternehmen bis Mitte 2005 seine Kosten nachhaltig um 450 Mill. € senken. „Ohne ein erfolgreiches Ludwigshafen gibt es keine erfolgreiche BASF“, sagte der stellvertretende Konzernchef Eggert Voscherau.

Für die kommenden Jahre wurde zudem zwischen der Unternehmensleitung und den Arbeitnehmervertretern vereinbart, dass die Zahl der Beschäftigten der BASF AG am Stammsitz auf 32 000 bis Ende 2007 weiter reduziert werden soll - verglichen mit voraussichtlich 35 300 Arbeitsplätzen zum Ende dieses Jahres. Auf betriebsbedingte Kündigungen soll dabei verzichtet werden. Ferner teilte BASF mit, bis 2009 rund sechs Mrd. € am Stammsitz zu investieren.

Ludwigshafen ist der weltgrößte Chemiestandort und der wichtigste für den BASF-Konzern. Im Rahmen der Vereinbarung sollen bis Ende 2007 weitere 3300 Stellen dort gestrichen werden. Die nun vorliegende Vereinbarung setze den Schlusspunkt unter die wohl härtesten Verhandlungen, an die er sich erinnern könne, sagte Robert Oswald, Betriebsratschef der BASF AG. Von diesen Stellen würden etwa 700 bis 800 über den internen BASF-Jobmarkt abgewickelt. Von den verbleibenden 2500 abzubauenden Stellen seien etwa die Hälfte bereits über Verträge geregelt worden, sagte Hans-Carsten Hansen, Leiter Human Resources. Für etwa 1200 bis 1300 müssten in den nächsten drei Jahren noch Vereinbarungen getroffen werden. Nach 2007 seien derzeit keine weiteren Programme zum Arbeitsplatzabbau geplant, fügte er hinzu.

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