34-Jahres-Tief
Japanischer Autoabsatz bricht weiter an

Der Autoabsatz in Japan wird einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Konjunkturflaute in diesem Jahr wahrscheinlich auf den tiefsten Stand seit 34 Jahren einbrechen. Allein für den November werde mit einem Rückgang um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

HB TOKIO. Dies schrieb die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Samstag. Selbst wenn das Dezember-Geschäft das Vorjahresniveau erreichen sollte, werde der Absatz im Gesamtjahr wohl auf etwa 3,25 Mio. Autos und damit den niedrigsten Stand seit 1974 sinken. Vor allem größere Modelle und Importwagen fänden deutlich weniger Käufer, weil die wohlhabenderen Japaner im Zuge des massiven Kursverfalls an der Börse ihr Geld stärker beisammen hielten.

Japan ist infolge der globalen Finanzkrise im dritten Quartal erstmals seit sieben Jahren in eine Rezession gerutscht. Besonders litten die für die zweitgrößte Volkswirtschaft so wichtigen Exporte. Aber auch die Industrieproduktion und der private Konsum gingen zurück, und Experten warnen vor einem langen und tiefen Konjunkturabschwung.

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