350 Jobs bedroht
Kimberly-Clark will Werk in Franken schließen

Der US-Konsumgüterhersteller Kimberly-Clark will nach Betriebsratsangaben sein Werk im fränkischen Forchheim mit 350 Mitarbeitern schließen.

HB FORCHHEIM. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Kimberly-Clark, Karl-Heinz Sünderhaft, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die Geschäftsleitung habe dies den Arbeitnehmervertretern am Montag mitgeteilt. Eine Unternehmenssprecherin wollte sich dazu nicht äußern, verwies aber auf eine Pressekonferenz am Dienstag. Der Konzern stellt in Forchheim Damenhygieneprodukte der Marke "Camelia" her.

Kimberly-Clark hatte in der vergangenen Woche angekündigt, weltweit rund 6000 Arbeitsplätze zu streichen und bis zu 20 Werke zu schließen oder zu verkaufen. Dies komme einem Abbau der Mitarbeiterzahl um 10 Prozent gleich. Darüber hinaus sollen vier Fabriken rationalisiert und sieben weitere ausgebaut werden. Gleichzeitig will man die Investitionen in bestimmte Kernproduktlinien sowie Emerging Markets in den nächsten dreieinhalb Jahren verstärken.

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