36,2 Millionen Euro für 8,7 Prozent: SAP-Gründer Hopp steigt bei GPC Biotech ein

36,2 Millionen Euro für 8,7 Prozent
SAP-Gründer Hopp steigt bei GPC Biotech ein

Der SAP-Gründer Dietmar Hopp steigt für 36,2 Mill. Euro bei GPC Biotech ein. Mit dem Geld sieht sich das Biotechunternehmen in einer besseren Position bei der geplanten Vermarktung seines Krebsmittels Satraplatin in den USA.

HB MARTINSRIED. Das Biotechnologieunternehmen GPC Biotech hat durch eine Privatplatzierung an zwei Investmentfirmen der Familie von Dietmar Hopp, einem der SAP-Gründer, 36,2 Mill. Euro erlöst. Es seien 2,86 Millionen Aktien zu einem Preis von 12,67 Euro verkauft worden, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag in Martinsried mit. Das GPC Biotech-Papier war am Donnerstag mit 13,06 Euro aus dem Handel gegangen.

„Die aus genehmigtem Kapital neu ausgegebenen Aktien repräsentieren 8,7 Prozent der insgesamt ausstehenden Aktien des Unternehmens nach Durchführung der Transaktion", hieß es weiter. Die Investment-Unternehmen der Familie Hopp seien neue Aktionäre von GPC Biotech.

Der Milliardär Hopp, der SAP Anfang der 1970er Jahre mit vier Kollegen gegründet hatte, investiert seit längerem in kleinere, junge Unternehmen.

„Die neuen Finanzmittel geben GPC Biotech zusätzliche Flexibilität bei den Überlegungen, selbst die führende Rolle bei der Vermarktung von Satraplatin in den USA zu übernehmen“, hieß es in einer GPC-Mitteilung. Das Medikament zur Behandlung von Prostatakrebs ist der größte Hoffnungsträger von GPC Biotech und soll dem Unternehmen jährliche Spitzenumsätze von 500 Mill. Dollar bringen. Derzeit ist das Mittel in der letzten Phase der klinischen Erprobung am Menschen. Den US-Zulassungsantrag für Satraplatin will GPC bis zum zweiten Halbjahr 2006 eingereicht haben.

Die im Technologieindex TecDax notierte GPC-Biotech-Aktie notierte am Freitag vorbörslich mehr als zwei Prozent im Plus.

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