360 Millionen Euro
Deutz verkauft Geschäft mit Kleinkraftwerk-Motoren

Der Kölner Motorenbauer Deutz setzt mit dem Verkauf seiner Tochter Power Systems die Konzentration auf das boomende Geschäft mit Kompaktmotoren fort. Das auf Gas- und Dieselmotoren für die dezentrale Energieerzeugung spezialisierte Unternehmen übernimmt für 360 Millionen Euro der britische Finanzinvestor 3i

HB KÖLN. Die Transaktion solle bis zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden, teilte Deutz am Montagabend mit. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hatten sich auch die Finanzinvestoren HG Capital und Industri Kapital für Power Systems interessiert.

Deutz verwies darauf, dass es wegen unterschiedlicher Geschäftsprozesse, Kundenstrukturen und Marktbedingungen nur geringe Überschneidungen zwischen dem Kompaktmotorengeschäft des Mutterkonzerns und Power Systems gebe. Zuvor hatte sich Deutz bereits aus dem Geschäft mit Mittel- und Großmotoren für Marineanwendungen zurückgezogen. Die Konzentration auf den Bereich Kompaktmotoren werde nun abgeschlossen, hieß es. Die Kompaktmotoren von Deutz werden unter anderem in Land- und Baumaschinen sowie in Nutzfahrzeugen eingesetzt.

Deutz Power Systems produziert hingegen Gas- und Dieselmotoren etwa für Blockheizkraftwerke. Zu den Kunden der Gesellschaft gehören Industriebetriebe, Flughäfen und Krankenhäuser. Die Tochter des Kölner Traditionskonzerns erzielte 2006 einen Umsatz von 314 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 1 000 Mitarbeiter, die meisten davon am Standort in Mannheim.

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