3D-Drucker-Hersteller
Maker Bot kauft in Stuttgart zu

3D-Druck gilt als Zukunftstechnologie, seit die Drucker bei Privatnutzern auf den Schreibtisch passen. Einer der Anführer des Geschäfts ist die US-Firma Maker Bot. Sie kaufte nun in Deutschland zu.
  • 0

StuttgartDer amerikanische Hersteller von 3D-Druckern Maker Bot hat Teile der Stuttgarter Firma Hafner's Büro übernommen. Die Mitarbeiter sollen unter dem Namen Maker Bot Europe den Vertrieb in Europa ausbauen. Mit den Maker Bot-Geräten können dreidimensionale Gegenstände ausgedruckt werden. Dazu schichten die Drucker dünne Lagen von Plastik aufeinander. Bisher wurde die Technik fast ausschließlich in der Industrie eingesetzt. Doch inzwischen gibt es Modelle für Privatnutzer, die auf einen Schreibtisch passen und etwa so viel kosten wie ein Laptop. Solche Geräte verkauft auch Maker Bot.

Hafner's Büro arbeitet bereits seit 2011 mit Maker Bot zusammen und verfügt über ein eigenes Händlernetz für die 3D-Drucker der Amerikaner. Das soll nun mit den Händlerkontakten von Maker Bot zusammengeführt werden, sagte der Gründer von Hafner's Büro, Alexander Hafner, der dpa. „Es ist effektiv so, dass unser Zuständigkeitsbereich wächst.“ Hafner ist Geschäftsführer der neuen Maker Bot Europe. Der europäische Markt sei besonders wichtig für Maker Bot, sagte er.

Angaben zum Kaufpreis wollte Hafner nicht machen. Die Firma Hafner's Büro bleibt mit einem Teil der Mitarbeiter bestehen. Zwei Dutzend Angestellte und damit der Großteil der Mitarbeiter wechseln zu Maker Bot Europe. Der Firmensitz soll in Stuttgart bleiben.

Maker Bot selbst wurde vor einem Jahr von dem größeren Hersteller Stratasys geschluckt. Nach Angaben von Stratasys machte Maker Bot im ersten Quartal diesen Jahres 20,6 Millionen Dollar Umsatz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " 3D-Drucker-Hersteller: Maker Bot kauft in Stuttgart zu"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%