3er- und 5er-Serie
BMW baut neues Werk in China

BMW setzt noch mehr auf den chinesischen Markt. Der deutsche Autobauer investiert 500 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Kein Wunder, konnte BMW im größten Automarkt der Welt seinen Absatz um über 80 Prozent steigern.
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PEKING. Der Münchner Autobauer BMW folgt dem Trend der Branche und investiert kräftig in China. Wie der Autokonzern gestern in Peking ankündigte, wird BMW ein zweites Werk am nordchinesischen Standort Shenyang bauen. Der deutsche Konzern investiert dafür gemeinsam mit seinem chinesischen Partner Brilliance Automotive 560 Mio. Euro. Baubeginn ist im kommenden Jahr, Anfang 2012 soll in der Fabrik die Produktion anlaufen.

Wie Christoph Stark, Chef von BMW China, dem Handelsblatt bestätigte, soll zunächst die jetzige Produktion der 3er und der 5er-Reihe ausgeweitet werden. Ob mit der zweiten Fabrik später auch noch andere Modelle in China gefertigt werden, hänge von der Nachfrage ab. „Natürlich schauen wir da nach Möglichkeiten“, so Stark.

BMW hatte vor wenigen Wochen Meldungen dementiert, nach denen der Konzern in China auch die 7er-Serie bauen wolle. Mit der neue Fabrik stockt BMW die Kapazitäten jedoch kräftig auf. Die jährliche Produktionskapazität wird damit von 41 000 auf 100 000 Einheiten gesteigert werden, teilte BMW gestern mit. Je nachMarktlage könne auch eine Anpassung auf 300 000 Fahrzeuge erfolgen, hieß es.

In den vergangenen Monaten haben mehrere deutsche Autobauer eine Expansionen in der China angekündigt. Audi hat bereits die Kapazitäten in China bereits ausgeweitet und die Absatzziele deutlich angehoben. Der VW-Konzern will bis 2011 rund 4 Mrd. Euro in China investieren, Mercedes baut ebenfalls die Produktion im neuen Pekinger Werk aus.

BMW baut seit 2003 in dem Joint Venture mit Brilliance Modelle der 3er und 5er-Reihe. Allerdings hatte der Hersteller zu Beginn deutliche Absatzschwierigkeiten im Reich der Mitte. Bisher sind rund 150 000 BMW-Fahrzeuge in China gefertigt worden, wurden seit Gründung des Gemeinschaftsunternehmens rund 450 Mio. Euro investiert.

Vor allem die Autobranche profitiert momentan von dem Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung. Seit Jahresbeginn steig in China der Autoabsatz um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, erstmals wurde die Zehn-Millionen-Marke überschritten. Allerdings betreffen die Steueranreize der Politik Kleinwagen und nicht die größeren Limousinen wie von BMW.

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  • Unglaublich wieviele Rechtschreibfehler in diesem Artikel sind!!! Vor allem Seite 2 ist eine Katastrophe.

  • "Der deutsche Autobauer investiert 500 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten"
    Na und da sag einer nochmal der Autoindustrie geht es schlecht! Sind wohl 3 Nullen zu viel...

  • bMW setzt noch mehr auf den chinesischen Markt. Der deutsche Autobauer investiert 500 Milliarden Euro ...???

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