400 sollen übrig bleiben
Airbus streicht Zulieferer

Künftig will der europäische Flugzeughersteller Airbus mit weniger industriellen Zulieferern zusammenarbeiten. Diese sollen stärker in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F&E) eingebunden werden.

HB BERLIN. „Wir streben eine Risikopartnerschaft mit ausgewählten mittelständischen Systemherstellern zum Vorteil beider Seiten an“, sagte der weltweit zuständige Airbus-Produktionsleiter Gustav Humbert der Zeitung „Die Welt“ (Montagsausgabe). In Zahlen bedeute dies, dass von ursprünglich 628 direkten Zulieferern des Flugzeug-Konzerns 400 übrig bleiben sollen. Bei deren Auswahl wolle sich Airbus auf technologisch hoch entwickelte und finanziell starke Firmen konzentrieren. Dazu zähle etwa die zur Jen Optik-Gruppe gehörende ESW - Extel Systems Wedel Gesellschaft für Ausrüstung mbH. Zur frühzeitigen finanziellen Einbindung der mittelständischen Firmen sehe der Konzern wegen der milliardenschweren Vorhaben, wie etwa den Großraumjet A380, der in Hamburg und Toulouse endmontiert werden solle, keine Alternative, sagte Humbert.

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