4 000 Stellen fallen weg
Clariant schwingt weiter den Rotstift

Der Schweizer Chemiekonzern Clariant hat im vergangenen Jahr wieder Gewinn gemacht. Er lag trotz eines Umsatzrückgangs auf rund 8,5 (Vorjahr: 9,33) Mrd. Franken bei 161 Millionen Franken (102 Mill. Euro) nach noch 648 Millionen Franken Verlust im Jahr 2002, wie das Unternehmen am Dienstag in Muttenz bei Basel mitteilte.

HB ZÜRICH. Der Umbau des noch nicht zehn Jahre alten und kräftig verschuldeten Schweizer Unternehmens ist aber noch nicht zu Ende. Das Unternehmen will in den nächsten zwei Jahren weltweit 4 000 Stellen abbauen. Die Verhandlungen über den Verkauf der Geschäftseinheit Electronic Materials seien weit fortgeschritten, teilte die Firma am Dienstag mit. Im Jahr 2002 wies Clariant bei einem Umsatz von 9,33 Mrd. sfr einen Verlust von 648 Mill. sfr aus.

Die Transformation laufe wie vorgesehen, hiess es weiter. Die Nettoverschuldung des Konzerns sank auf 2,9 Mrd. sfr von 3,7 Mrd. sfr Mitte 2003. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf knapp 15 %. Es soll eine Dividende von 20 Rappen je Aktie ausgezahlt werden.

Zugleich möchte Clariant von seinen Aktionären neues Geld. Eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht, die von einem Bankensyndikat bereits fest übernommen ist, soll 920 Mill. sfr einbringen. Händlern zufolge sollen die Aktionäre für fünf Aktien drei neue beziehen können.

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