50 Stellen sollen wegfallen
Schlechte Finanzlage bei Loewe

Der angeschlagene TV-Gerätehersteller Loewe will mit einer Produktoffensive und einem strikten Sparkurs die Voraussetzungen für die Rückkehr in die Gewinnzone schaffen. Die Finanzlage des Unternehmens hat sich drastisch verschlechtert:

HB MÜNCHEN. Das Unternehmen erwartet auch im laufenden Jahr keine schwarzen Zahlen, sieht sich aber bei der Suche nach einem Partner dennoch nicht unter Zeitdruck.

Mit dem japanischen Fernseherhersteller Sharp wurde eine Kooperation zur Fertigung von LCD-Fernsehern vereinbart. Über einen Einstieg der Japaner bei Loewe war wiederholt spekuliert worden. Die Loewe-Aktie stieg im Kleinwertesegment SDax um 3,2 Prozent auf 8,00 Euro.

Firmenchef Rainer Hecker bekräftigte am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz in München, auch 2004 werde kein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. „Dennoch erwarten wir nach dem äußerst schwierigen Geschäftsjahr 2003 insgesamt wieder eine Aufwärtsentwicklung. 2004 wird die Trendwende bringen“, zeigte er sich überzeugt. Bei der geplanten Suche nach einem strategischen Partner sehe sich Loewe nicht unter Zeitdruck, weil die Banken ihre Kreditlinien bis 2005 verlängert und aufgestockt hätten. Im Rahmen eines Sparprogrammes sollen bis Anfang 2005 weitere 50 Stellen wegfallen.

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