500 Mitarbeiter betroffen
Nürmont-Gruppe stellt Insolvenzantrag

Das Nürnberger Maschinenbauunternehmen Nürmont hat Antrag auf Eigeninsolvenz gestellt. Betroffen seien knapp 500 Mitarbeiter, teilte die Firma am Dienstag mit.

HB NÜRNBERG. Löhne und Gehälter seien durch den Insolvenzgeldschutz gesichert. Ein Gutachter habe die Sanierungsfähigkeit der Nürmont-Gruppe festgestellt. Der zum Insolvenzverwalter bestellte Nürnberger Rechtsanwalt Siegfried Beck nahm Gespräche mit Gläubigern auf, um die zur Fortführung des Betriebs erforderliche Liquidität sicherzustellen.

Beck äußerte die Hoffnung, dass die meisten Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten. „Ziel muss es jetzt sein, die Aufträge zu halten und Umsatzeinbrüche zu verhindern.“ 2003 lagen die Erlöse bei 54,5 Millionen Euro.

Nürmont ist ein Spezialist für das Montieren und Verlagern von Maschinen und Anlagen. Das seit 1985 bestehende Unternehmen ist nach eigenen Angaben in Europa, Asien und den USA tätig. Bei der starken Expansion 2002 und 2003 seien Fehler gemacht worden, hieß es. „Diese wurden erkannt und korrigiert.“

Im vergangenen Jahr habe man einschneidende Maßnahmen eingeleitet, die sich auch bereits auf das Ergebnis ausgewirkt hätten. Eine Neustrukturierung der Finanzen habe sich mangels Liquidität aber nicht schnell genug umsetzen lassen. Die Großgläubiger seien jedoch zu einer Sanierungslösung bereit. Auch Gespräche mit Finanzinvestoren würden geführt. „Aufträge sind vorhanden, die Produkte stimmen und der Markt ist weiter im Wachstum begriffen“, teilte die Nürmont GmbH Maschinen- und Anlagenbau mit. Vom Insolvenzverfahren unberührt sei die US-Tochter Nuermont Corp.

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