52 000 Mitarbeiter bauen Riesenvögel
Hintergrund: A380 krönt die Erfolgsgeschichte von Airbus

Seit 1974 hat Airbus 5300 Flugzeuge an rund 200 Kunden verkauft. 3800 Flieger sind schon ausgeliefert. Damit hat sich der europäische Flugzeugbauer zu einem der beiden größten Hersteller von Verkehrsflugzeugen entwickelt. Das neueste Produkt ist die doppelstöckige A380-Familie mit 555 Sitzplätzen.

HB TOULOUSE. 2003 lieferte Airbus zum ersten Mal mehr Flugzeuge als der amerikanische Konkurrent Boeing aus. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte Airbus einen Umsatz von mehr als 20 Milliarden Euro.

In der Angebotspalette ist der Airbus A320, der 1988 den Liniendienst aufnahm, der Renner. Die Kurz- und Mittelstreckenmaschine für 150 Passagiere wurde bisher mehr als 3400 Mal bestellt. Im Verteidigungsbereich entwickelt Airbus Military den Militärtransporter A 400M, der im spanischen Sevilla gebaut wird und 2008 erstmals fliegen soll.

Anteile an Airbus haben die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) mit 80 Prozent und die britische BAE Systems mit 20 Prozent. Hauptsitz des Unternehmens ist Toulouse. Insgesamt gibt es 16 Standorte in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland, darunter in Hamburg, Bremen und Stade. Weltweit beschäftigt Airbus etwa 52 000 Mitarbeiter.

Der Anfang dieser Erfolgsgeschichte wurde 1965 geschrieben, als Deutschland, Frankreich und Großbritannien Überlegungen starteten, um ein gemeinsames Flugzeug zu entwickeln. Vier Jahre später wurde auf der Flugschau in Paris-Le Bourget mit dem Airbus A300B das erste Flugzeug dieser Kooperation der Öffentlichkeit vorgestellt.

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