6,5 Prozent mehr gefordert
Stahl-Tarifverhandlungen: Ergebnislos vertagt

Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie ist am Donnerstag in Gelsenkirchen erwartungsgemäß ohne Ergebnis geblieben.

HB GELSENKIRCHEN. Vor dem Hintergrund der boomenden Stahl-Branche war die IG Metall mit einer Forderung nach Einkommenserhöhungen um 6,5 Prozent in die Verhandlungen gegangen. Die Arbeitgeber hatten diese Forderung bereits als „inakzeptabel“ zurückgewiesen.

Beide Verhandlungspartner hätten sich zunächst über die wirtschaftliche Lage der Branche ausgetauscht, berichtete ein IG Metall-Sprecher. „Die Arbeitgeber haben versucht, uns die Staubkörner auf der Schaufel zu zeigen, mit der sie Gold schaufeln“, sagte IG Metall-Verhandlungsführer Detlef Wetzel. Die Verhandlungen sollen am 7. April in Gelsenkirchen fortgesetzt werden.

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