6000 Verkäufe geplant
Saab will in Deutschland heftig investieren

Der schwedische Autobauer Saab will die Verkäufe in Deutschland von 5000 Fahrzeugen im vergangenen Jahr auf 6000 in diesem jahr steigern. Dazu will das Unternehmen sein Händlernetz vergrößern, seine Modellpalette erweitern und so viel Geld wie nie zuvor in eine Werbeaktion stecken.

dpa RÜSSELSHEIM. Das teilte das Unternehmen am Montag in Rüsselsheim mit. Im ersten Quartal dieses Jahres hat Saab allerdings noch einen Verkaufsrückgang um 14 Prozent auf knapp 1100 Fahrzeuge hinnehmen müssen.

Saab Deutschland, eine Tochter des amerikanischen General-Motors- Konzerns, sucht bis zum Jahresende in Deutschland noch 20 neue Händler und fünf Service-Stützpunkte. Wenn dieses Ziel erreicht ist, wird Saab nach Angaben von General-Motors-Vertriebschef Jean-Marc Gales über 130 Händler und 50 zusätzliche Service-Unternehmen verfügen. Vordringlich werden Händler in Großstädten, unter anderem in Ostberlin, Köln-West, Hannover, Kassel, Magdeburg und München- Südwest gesucht.

Zur Automobilausstellung IAA im September kündigte Gales die Markteinführung eines Sport-Kombi-Modells der Mittelklasse-Baureihe 9-3 an. Zur selben Zeit soll die größere Baureihe 9-5 umfassend überarbeitet werden. Im nächsten Jahr wird es ein neues Allrad-Modell geben. Saab, die Schwestergesellschaft der Rüsselsheimer Adam Opel AG, hat den Hauptabsatzmarkt in den USA und arbeitet seit Jahren mit Verlusten.

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