78 Lagermitarbeiter betroffen
Betriebsbedingte Kündigungen bei Haribo

Der Süßwarenhersteller Haribo baut Arbeitsplätze in seiner Lager-Organisation ab. Der Grund: Das Traditionsunternehmen hat seine Logistik an das Hamburger Unternehmen tts Global Logistics ausgelagert. Wie ein Sprecher weiter erläuterte, werde die Logistik künftig von tts am Standort Köln-Eifeltor abgewickelt.

HB BONN. Erstmals in der Geschichte des Familienunternehmens sei es zu betriebsbedingten Kündigungen gekommen. Betroffen seien 78 Lagermitarbeiter. Ihnen seien zuvor Stellen an anderen Haribo- Produktionsstandorten angeboten worden. Durch die Auslagerung seien bei tts 90 neue Arbeitsplätze entstanden. Haribo habe in diesem Jahr bundesweit 128 neue Stellen eingerichtet.

Der führende Hersteller von Fruchtgummis , Lakritz und Kaubonbons hat in Deutschland fünf Produktionsstandorte, die größten davon bei der Zentrale in Bonn sowie in Solingen. Zudem baute Haribo seine Präsenz schrittweise auch im Ausland aus. In 18 Produktionsstätten in Europa sind rund 6 000 Mitarbeiter beschäftigt, davon allein rund 1 300 in Bonn. Die Erzeugnisse, vor allem Gummibärchen, werden in die ganze Welt geliefert. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen im Besitz der Bonner Gründerfamilie Riegel. Über Umsatz und Gewinn macht das als wirtschaftlich gesund geltende Unternehmen keine Angaben.

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