7E7 ist keine Gefahr für A330
Airbus denkt an eigenen „Dreamliner“

Airbus arbeitet zusammen mit seinen Turbinenherstellern an einem möglichen neuen Airbus, der gegen den neuen Boeing-Jet 7E7 („Dreamliner“) antreten soll.

HB LONDON. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen soll aus Kostengründen wahrscheinlich kein komplett neues Flugzeug entworfen, sondern der bestehende Airbus A330-200 weiterentwickelt werden. Gegen dieses Modell tritt der „Dreamliner“ hauptsächlich an. Es gilt, die Effizienzlücke gegenüber Boeings Neuentwicklung zu schließen (Energieeffizienz der Turbinen und möglicherweise Veränderungen an den Flügeln). Beschlüsse sind noch nicht gefallen.

Die Entscheidung für ein neues Flugzeug ist für Airbus nicht ohne Risiko: Der A330 erfreut sich nach wie vor Beliebtheit, das Orderbuch umfasst über 100 Aufträge. Mit dem Aufkommen einer neuen Version könnte der A330 schnell das ungewollte Image eines Auslaufmodells erhalten. Dasselbe Problem hatte Boeing vor rund zehn Jahren, als Airbus neue Modelle anbot.

Bisher verneint Airbus vehement, dass der „Dreamliner“ für den A330 gefährlich werden könne. Boeing hofft mit der 7E7 auf einen neuen Verkaufsschlager. Mit der Entwicklung in Richtung 7E7 würde Airbus vom Agieren zum Reagieren wechseln, nachdem es zuletzt die Modellentwicklung vorangetrieben und Boeing mit der Zahl verkaufter Jets überflügelt hat.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%